Fuerte Bericht endlich heute
Thursday, 30 July 2009 21:01

 

Nach den üblichen Streitereien mit dem Bodenpersonal des Wiener Flughafens sind wir dank einer kleine Finte mit unseren 2 Triplebags gratis geflogen. Nach entspannten 5 Stunden auf dem kalten Fliesenboden der Ankunftshalle am Flughafen Fuerteventuras konnten wir endlich los. Natürlich nicht ohne zuerst den Dachträger und das Dach sowie die Stoßdämpfer unseres Opel Corsas einem umfassenden Materialtest zu unterziehen. Unter den kritischen Augen unseres Vermieters schnallten wir mit Teils aberwitzigen Konstruktionen 3 Triplebags aufs Dach bzw. neben das Dach, nur die Motorhaube blieb verschont, Im Innenraum machten wir es uns zwischen ungezählten Koffern, Rucksäcken und Taschen gemütlich um danach die einstündige Autofahrt in Angriff zu nehmen. 3 Stunden später erreichten wir leicht gereizt, hungrig und übermüdet unser Ziel: Costa Calma. Selbst in Spanien war es um die Uhrzeit schwer ein geöffnetes Restaurant zu finden so ließen wir uns in der einzigen noch geöffneten Pizzeria nieder. Danach schliefen wir endlich den Schlaf der Gerechten.

In den ersten eineinhalb Wochen waren wir jeden Tag am Wasser zwei Tage mit 4.7 und zwei mit 3.7 sonst immer 4.2 gut angepowert. Danach setzten bei Tisi's Material nie gesehene Auflösungungserscheinungen ein. 2 Segel und 1 Board sogar zweimal gingen, ohne ersichtlichen Fahrfehler oder gar Übermut oder Übermotivation, inerhalb von 3 Tagen in die Brüche. Dafür bekommt er jetzt beim Segelmacher einen Sonderrabatt. Ansonsten hatten wir einige, als episch, und nichts anderes, zu bezeichnende, Surftage. Ich selbst hatte noch einen Tag im Norden (North Shore) mit masthohen Wellen. Tisi hat in Sotavento ein paar monster AIRFlakas rausgehauen und nachdem es Materialmäßig nichts mehr zu zerstören gab, sich selbst nicht gerade geschont. Einige Tage haben wir uns Vormittags schon beim Wellenreiten versucht, und inzwischen hab ich schon einige grüne Wellen erwischt. Tisi war Anfangs nicht gerade Begeistert vom Wellenreiten, inzwischen schlitzt auch er schon gewaltig. 

Kleine Wehwehchen kommen und gehen, keiner von uns beiden hatte bis jetzt einen Tag an dem er sich nicht zumindest leicht verletzt hat, aber mal eine Pause einzulegen kommt für uns nicht in Frage, es sei denn die Natur zwingt uns mit einer hartnäckigen, seit zwei Tagen andauernden Windlosigkeit dazu, so haben wir endlich zeit unsere Windsurf-wehwehchen ein bisschen zu kurieren und unsere Wellenreit-Verletzungsliste stetig auszubauen. 

Ein zweiter Bericht aus Fuerte wird sich kaum ausgehen da wir schon Montags wieder nach Hause fliegen, aber von zu Hause folgen sicher noch Berichte über Fuerte und einige Fotos aber da hier das Internet so langsam ist macht es wenig Sinn zu versuchen eine Galerie hochzuladen.

 

 

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