Tokyo Teil 2
Thursday, 01 October 2009 16:14

 Der Zweite Tag begann ganz entspannt, auschecken und dann eine wirklich kleine Sightseeing-tour durch Shinjuku und Shibuya.Wobei ich auch noch Zeuge einer Demonstration gegen  „free sex“ wurde. Wolkenkratzer soweit das Auge reicht, Menschenmassen die weit außerhalb meiner Vorstellungskraft liegen.

 

Shibuya bei Tag
 

 

Es bestätigt sich auch der Eindruck vom Vortag das man sich wohl auf den saubersten Straßen bewegt, die man jemals gesehen hat. Keine Papier, keine Dosen, keine Zigarettenkippen, kein gar nichts. Man stellt auch fest das das Rauchen auf der Straße verboten ist, was wirklich sehr angenehm ist. Dennoch der große Kulturschock will sich noch nicht so richtig einstellen. Ich hab immer noch das Gefühl ich bin in einer beliebigen Großstadt, mit fremdartigen Schriftzeichen zwar und vielen vielen Neonlichtern, vielen extrem freundlichen Menschen. Nach der kleinen Tour finden wir uns im „race office“ ein und bringen die Registrierung hinter uns. Ich kümmere mich darum das ich einen Schlafplatz am Campingplatz bekomme. Danach  wird genetzwerkt, im Minutentakt trudeln Boten aus der ganzen Welt ein. Es gibt viele neue Bekanntschaften und sogar ein paar freudige Wiedersehen. Am Nachmittag führt uns dann ein „group ride“ ins „MSGNR-Village“. Der Kulturschock der sich zuvor nicht so recht einstellen wollte tut dies nun umso intensiver. 18 km vom „Race-office“ auf den Campingplatz in ein Industriegebiet. 18 km auf denen die Wolkenkratzer nicht aufhören, auf denen man keine einzige unbebaute Fläche sieht und auf denen es immer noch so sauber ist wie zu beginn.  Angekommen im Camp, sind die Zelte bereits aufgestellt man muss sie nur noch beziehen, danach gibt’s ein kräftiges Abendessen. UM 23 Uhr startete dann der erste Bewerb das „Yokohama Classic“ Grid race, wo ich einen sensationellen 5 Platz erreichte.

Am nächsten Tag besuchte ich die Opening Party, natürlich wieder verbunden mit Sightseeing. Dabei traf ich auch auf eine Art Prozession, wo viele Menschen in Morgenmäntel und Socken eine Art Schrein durch die Straßen trugen, wie ich mir sagen ließ feierten sie den Sommer.

 

Menschen in Bademäntel tragen einen Schrein
 

 

Es ist ein seltsames Gefühl einen Nachtclub um 1 Uhr Nachmittags zu betreten und zu wissen das die Party um 16 Uhr schon wieder vorbei sein wird. Auf der Party wurden die Goldsprints ausgetragen, wobei ich in der ersten Runde bereits gegen den späteren (haushohen) Sieger antreten musste. Ich wurde regelrecht vorgeführt und um 4 (!!!) Sekunden auf 250m verblasen. Dennoch reichte meine Zeit um mich unter den Top50 zu platzieren. Den Abend ließ ich gemütlich am Campingplatz ausklingen.

Am Sonntag schaute ich mir den Start zum AllGirls-Alleycat am Nachmittag an. Dann radelte ich mit den Jungs aus Philly nach Electric City im Volksmund auch Nerdtown genannt. Um zu beschreiben was ich dort sah, bin ich definitiv nicht eloquent genug. Das Wort ABARTIG trifft es nicht mal annähernd, was ich dort alles gesehen habe. UNGLAUBLICH noch weniger. Es gibt sicher berufenere als mich um diesen Stadtteil zu beschreiben. Am Abend fand dann das große Alleycat statt. Mit weit über 500 Teilnehmern muss schon wieder das Wort abartig strapaziert werden um diesem Wahnsinn gerecht zu werden. Ich beendete das Alleycat irgendwo um den 30 Platz. 

 

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